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Ein schwedischer Trainer und sein rosa Problem
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Anders Quälixson saß auf der Terrasse seines charmanten Grachtenhauses vor Zwolle und starrte melancholisch auf das träge dahinplätschernde Wasser. In der Hand hielt er seinen dritten Pornstar Martini des Abends – ein Getränk, das in den Niederlanden für genauso viel Aufregung sorgte wie seine Mannschaftsaufstellung.
"Helvete!" fluchte er auf Schwedisch und nahm einen großen Schluck. Die Passionsfruchthälfte schwamm traurig in seinem Glas, genau wie seine Hoffnungen nach den letzten beiden Spielen.
Die bittere 1:2-Heimniederlage gegen NEC Nijmegen nagte noch immer an ihm. Tabellenführer hin oder her – zu Hause zu verlieren war für Anders wie kalter Surströmming zum Frühstück: unverzeihlich und schwer verdaulich.
Dann das 0:0 gegen Willem II Tilburg. Tilburg! Er |
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sprach den Namen aus, als würde er über eine besonders scheußliche Art von Knäckebrot sprechen. Seine Spieler hatten gespielt, als hätten sie vor dem Match eine Überdosis Lakritz konsumiert.
In dieser Nacht, während die Gracht sanft vor seinem Haus gluckerte und die holländischen Sterne über Zwolle funkelten, hatte Anders Quälixson eine Eingebung. Er würde seine schwedische Sturheit mit niederländischer Kreativität kombinieren.
Am nächsten Morgen würde er seine Spieler überraschen: Training mit Holzschuhen, Taktikbesprechung auf einem Hausboot und als Belohnung für gute Leistung – einen alkoholfreien "Virgin Pornstar" für alle!
"Då så!" (Na dann!), rief er in die niederländische Nacht. Die Gracht schien zustimmend zu gluckern.
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28.04.2026 16:05 -
Anders Quälixson -
PEC Zwolle
(0.3 TK)
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