Der miserable Saisonstart des El Gouna FC setzte sich vergangenen Freitag auch international in der Meister- oder Todesgruppe B der CAF Champions League fort. Während alle anderen Pokalteilnehmer in bewährter Erstrunden-Tradition sich taktisch auf hohe Heimsiege verließen, stieß der ägyptische Titelträger mit seiner veränderten Strategie im Heimspiel ausgerechnet auf den zweiten Revoluzzer. Beim Gastspiel des senegalesischen ASEC Ndiambour erlebte der sportlich ohnehin schon
angeschlagene Silvan Leibnits ein weiteres desaster und braucht sich nun kaum noch Gedanken über den weiteren Turnierverlauf machen. Auch für den kontinentalen Pokalkrösus Ägypten bedeutet dieses frühe Aus seines Flaggschiffes einen herben Rückschlag im Ringen um die Spitzenposition der CAF-Wertung gegen keinen Geringeren als den Senegal. Gut möglich, dass die Pharaonen bald für zumindest eine Saison auf ihren angestammten vierten Champions League-Platz verzichten müssen.