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Grupo letal por Uno!
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Der Grundstein für die Rückeroberung des afrikanischen Fußballthrons und eines zusätzlichen internationalen Startplatzes scheint von den Baumeistern am Nil gelegt worden zu sein. Mit sage und schreibe sechs Vereinen, und damit erstmals angemessen, ist die ägyptische Premier League in der ersten Haupt- und Gruppenphase der Königsklasse vertreten. In den ersten Saisonwochen haben schon beide Qualifikationsteilnehmer Zamalek und Baladiyyat ihre internationalen Hausaufgaben zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt.
Die übrigen vier Teams greifen nun an diesem Freitag ins Geschehen der Champions League ein, so auch der Meister El Gouna FC in der prominent besetzten Gruppe D. Dort treffen die Pharaonen unter anderem auf die amtierenden Titelträger aus Kamerun, Marokko und Sambia.
Mit Aigle Royal de Dschang, dem Meister auf Westafrika durfte man sich bereits vergangene Saison im Confederation Cup messen und zog dabei in der 2. Gruppenphase |
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überraschend deutlich den Kürzeren. Die Außenseiterrolle nimmt in dieser Konstellation wohl der marokkanische Racing Athlétique Club ein, der sein internationales Debüt unter einem kaum erfahreneren Trainer feiern wird. Lediglich auf ein kurzes, wenig beeindruckendes internationales Stelldichein im Confederation Cup kann Massai Uno, der Hauptverantwortungslose von City of Lusaka zurückblicken. Die Meisterschaft eines mit dem Prädikat "durchschnittlich" noch geschmeichelten Copatadores ist augenscheinlichstes Zeugnis des sportlichen Verfalls der einstmals so viel gerühmten, kleinen sambianischen Schwester der Premier League. Das Feld komplettiert neben den international bislang kaum in Erscheinung getretenen algerischen Ziegenhirten von Chabab Riadhi Belouizdad mit dem senegalesischen Qualifikanten ASFA Dakar ein Teilnehmer, den man unter der Regie von Visca Rijkaard hinsichtlich des Pokalsiegs immer auf der Rechnung haben muss. |
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23.09.2011 13:40 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(0.3 TK)
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