Ungläubig starrte Marítimo-Coach Horst Manson auf die Auslosung zur Europa League. Wo waren die Insulaner geblieben? War das Los aus der Lostrommel gefallen, als Cora Schumacher als Glücksfee die Gruppenkonstellationen fabrizierte? Nein, denn durch den Titelgewinn in der Liga und im Europapokal vom Dauerrivalen Campomayonnaise fand sich der Club von der Ferieninsel Madeira unverhofft in der Champions League wieder. Insofern gilt es zunächst einmal, nicht nur den
Hut vor dem besten europäischen Trainer der vergangenen Saison zu ziehen, sondern sich darüber hinaus auch für die willkommene Schützenhilfe zu bedanken. Nun darf sich Marítimo Funchal also wieder mit den stärksten Vereinen des schuldengeplagten Kontinentes messen. In Gruppe D hat es der dritte Vertreter Portugals mit starker Konkurrenz zu tun, wobei zunächst Spiele gegen die Meister aus Schottland und Österreich auf dem Programm stehen.