Für den notorischen Optimisten Lutscher und seine Gute-Laune-Truppe soll das Viertelfinale der Champions League der Auftakt zu weiteren spaßigen Begegnungen, vorzugsweise mit alten Bekannten sein. Im Gegensatz dazu stehen die oftmals negativ besetzten Kommentare der schwarzsehenden Konkurrenz. Nur nicht zu weit aus dem Fenster lehnen lautet das Motto und „Ende“ ist das meistgenutzte Wort im wöchentlichen Tiefstapelwettbewerb. Eine solche Schwarzmalerei
ist zwar nicht förderlich für die Motivation, dennoch ist dieses Gebaren nachvollziehbar. Denn auch der offizielle Sprachgebrauch haut in die gleiche Kerbe. So heißt das Viertelfinale auch Runde der Letzten Acht (warum nicht Runde der besten Acht?) und selbst dem Finale haftet mit der Bezeichnung Endspiel etwas trauriges an. So viel schlechtes Karma ist schlecht für den Teint, daher stellt man bei den Rüffelmen einfach schonmal den Siegerschampus kalt.