Von der Strategie seiner Kontrahenten am ersten Gruppen-ZAT wurde Danubio-Trainer Roesamäe dann doch einigermaßen überrascht, wenn auch (noch) nicht sportlich überwältigt. Mit der Wahl ihrer Waffen wäre die Franja jedenfalls in Gruppe A wohl besser platziert gewesen, wo sich immerhin drei von vier Mannschaften auf häusliche Gewaltakte verließen. Dagegen drosselte der brasilianische Londrina EC beim Besuch der Uruguayos auf halbe Kraft und übertölpelte die
immergeizigen Chilenen von Deportes Osorno in deren heimischem Wohnzimmer. Nachdem auch die hoch dotierten Kanadier von L Impact de Montreal aus der US-amerikanischen MLS sich daheim nur auf das Nötigste beschränkten, bietet die Tabelle in Gruppe B ein ungewohntes Bild. Doch ausgerechnet gegen die mit dem drohenden Pokalaus konfrontierten Chilenen Roquos muss sich Danubio diese Woche in Hin- und Rückspiel auseinandersetzen. Wer vermiest also wem das Wochenende oder blasen am Ende beide Trainer Trübsal?