Nach vielen Jahren kämpft der Danubio FC seit diesem Freitag in der Copa Libertadores wieder um internationale Anerkennung. Die für den ersten ZAT von Trainer Roesamäe gewählte Strategie entpuppte sich indes als nur zur Hälfte gelungen. Spekulierte er im Fall der Auswärtspartie bei Deportes Osorno nämlich richtig und feierte mit relativ geringem Risiko den eben „nur“ relativ guten Ertrag eines Remis, so wählte er im Heimspiel gegen
Portland, die „relative“ Unbekannte dieser Gruppengleichung, zu viel Risiko.
Mit nur einem Punkt aus zwei Spielen und einer vergleichsweise ungünstigen Konstellation des Spielplans steht der uruguayische Meister damit schon am zweiten ZAT vor dem drohenden Pokal-Aus. Am kommenden Freitag steht man nämlich dem wahrscheinlichen Rivalen um den in die nächste Runde rettenden zweiten Platz gegenüber. Es wäre aber auch zu schön gewesen…