Unverhofft gelangte der vergangene Saison mäßig erfolgreiche Hauptstadtklub HJK Helsinki als Nachrücker in die Europa League. Nachdem Ligakollege Peter Planlos äußerst zielstrebig die letzte Ausgabe dieses Pokalwettbewerbs für sich entscheiden konnte, darf dessen Verein MyPa trotz seines sechsten Tabellenplatzes in der Champions League antreten.
Dass das Schicksal die Mannschaft von Trainer Semon Lehtola als aufrückenden Teilnehmer ausgewählt hat, mag indes nicht jedem Finnen schmecken. Vor allem der amtierende Meistertrainer
CvL war in der Vergangenheit wiederholt mit Kritik an den internationalen Auftritten seines persönlichen Widersachers an die Öffentlichkeit getreten.
Tatsächlich musste der HJK Helsinki die letzten beiden Male in der ersten bzw. zweiten Gruppenphase der Europa League und damit relativ früh die Segel streichen. Nicht zu vergessen ist dabei aber die überaus erfolgreiche Kampagne dieses Gespanns im UEFA-Cup während der eigenen Meistersaison. Nun erhält Lehtola also eine neue Chance, seine internationale Tauglichkeit unter Beweis zu stellen.