Von fünf in der ersten Gruppenphase des Confederation Cup vertretenen ägyptischen Vereinen hat es einzig und allein der von den Ausschreitungen in Unterägypten weitestgehend unbehelligte El Gouna FC die nächste Runde und damit sein Minimalziel nach dem Abstieg aus der CAF Champions League erreicht. Den übrigen Mannschaften setzte der psychologische Druck der Straße allem Anschein nach dermaßen zu, dass an eine Fortsetzung der internationalen Erfolgsgeschichte des ägyptischen Copasports
unter diesen Bedingungen nicht zu denken war.
Deshalb liegt es nun an Silvan Leibnits, zusammen mit den beiden in der Champions League vorgerückten Pharaonen die Ehre des in Flammen stehenden Vaterlandes vor allem hinsichtlich der CAF-Wertung zu retten und die Möglichkeit eines vierten Pokaltriumphes in Folge am Leben zu erhalten. Der El Gouna FC sucht in den kommenden drei Wochen hierzu die Auseinandersetzung mit zwei namhaften Gruppengegnern und einem eher unbeschriebenen Blatt aus Sambia, dem Senegal und Kamerun.