Heimatliche Gefühle befallen Roquo beim Anblick des internationalen Programms. Nicht mehr der Pokal der stets unbeliebten Sieger, sondern der Pokal der ersten Verlierer wartet fortan auf das kreative Setzverhalten des Akteurs aus der chilenischen Tiefebene. Auf nichts anderes hatte man sich auch vor der Saison eingestellt. Um so erstaunter war man, als die Einladung zu dem Qualifikationsturnier der Königsklasse eintrudelte. Vielleicht war ja auch in der inneren Unruhe der kurzzeitige Erfolg begründet. Doch dieser hielt eben nur insoweit an, als dass man das grundsätzlich gesteckte Ziel "Internationale Spiele auch nach der Saisonhalbzeit" erreichte. Als kleines Goodie stehen hier die ersten Spiele schon eine Woche vor der Copa Libertadores auf dem Programm.