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Allein ist mir die Nacht nicht schön
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Bunte Girlanden schmücken den festlichen Saal, der Eimer mit dem Punsch ist auf Temperatur gebracht, die Bühne notdürftig zusammengezimmert, die Notdurft planmäßig vertütet und entsorgt, die Abfalleimer geleert, die Lehrer in einen engen Nebenraum gesperrt, der Hausmeister hat seinen Schnapsvorrat aufgefüllt, der Kirschbaum vor der Halle wurde beschnitten, der Asphalt angezündet, die Regentonnen auf ihren PH-Wert überprüft, die gelben Plakate grün gestrichen, die Handpuppe gut angezogen und frisiert, die Fenster abgedichtet, die unliebsamen Gäste ein und dann wieder ausgeladen, kurz: Es kann los gehen.
Nach diesen ganzen |
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Vorbereitungsmaßnahmen bietet es sich an die Sache nicht gleich in den ersten Zügen zu versauen. Denn die Sache ist wichtig. Ohne die Sache, möchte man meinen, könnten manche Menschen schon nicht mehr leben. Wenn ich von der Sache spreche, bin ich mir bewusst, dass die Sache selbst, also die Sache an sich, nicht für jeden entscheidend wäre, aber da die Sache nun mal für mich elementare Auswucherungen angenommen hat, werde ich die Sache mit der größten Disziplin und dem nötigen Ernst betreiben.
Um welche Sache es sich handelt? Nun, diese Frage muss ich mir ein andermal durch den Kopf gehen lassen. Denn jetzt muss ich mich erstmal umziehen und die Sache vorantreiben. Hoffentlich kommt er. |
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13.01.2011 08:39 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
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