Die ersten beiden Duelle im Best-of-five-Quali-Modus sind ausgefochten und sowohl der Club aus Al-Ain, wie auch die Kanoniere aus Oakleigh haben jeweils drei Punkte auf ihrer Habenseite. Im ersten Spiel gab es auf Emirate-Boden ein zünftiges 6:4 für die Gastgeber mit Udo Neururer dem symphatischen Coach an seiner Spitze, während im Jack Edwards Reserve Ground die Cannons mit 4:0 siegreich waren. Mit dem so wichtigen Auswärtssieg für die Kanoniere ist es also nichts geworden und das Rest-TK für die verbleibenden drei Spiele lässt wenig Hoffnung auf das Verbleiben im AFC-Cup. Entsprechend positiv war die Presselandschaft dem Club aus Al-Ain gesonnen und sogar die spanische Marca titelte furios "Neururer - El Adilette de Oro" - "Neururer - die goldene Adilette".
Weniger euphorisch ging es
dagegen in der australischen Yellow-Press zu: "Bium´s Erfahrung auf Dr. Sommer-Niveau" und "Schlimmer als Black Pudding" so die Schlagzeilen in den einschlägigen Gazzetten nach dem TK-verschwenderischen Auftritt der Oakleigh Cannons. Dennoch: wer die Schuld alleine dem Trainer zu geben versucht, macht es sich ein Stück weit zu einfach. Schließlich leiden die Teams von Down Under bekanntermaßen an dem bekannten "Australischen Pokalfluch" (Tinea pedis australis, einer Art Fußpilz)! Da kann man nichts machen - bisse nicht erfahren, kommt auch noch Fluch dazu.
Für die beiden noch anstehenden Heimspiele ist der Club aus Al-Ain also gut gerüstet. Auch was das Fußpilz-Problem angeht ist man vorbereitet: den wird man mit reichlich Sieger-Champagner wegspülen.