Geht es um den internationalen Wettbewerb, so wird des öfteren die Vereinsbrille für das Bemühen um die nationale Angelegenheit bei Seite gelegt. Schließlich gilt es die Möglichkeiten zur Teilnahme an zukünftigen internationalen Expeditionen zu steigern. Kein Wunder also, dass trotz des eigenen gelungenen Auftakts in Osorno nicht nur Vorfreude über den nahenden Beginn des Hauptwettbewerbs der Copa Libertadores besteht. Zum einen
ist man noch nicht sicher qualifiziert, zum anderen tritt man den Weg gegebenenfalls trotz dreier Starter aus Chile alleine an. Das Land scheint also zu den alten Wurzeln zurückzukehren: viel Aufsehen um wenig Leistung. Einer diese Einstellung prägenden Hauptakteure wartet nun abermals mit seiner neuen Mannschaft aus Brasilien auf, um Roquo im chilenischen Kontext nicht alleine dastehen zu lassen. Doch manchmal ist die Einsamkeit ja auch nicht das Schlechteste.