Ein einigermaßen trostloses Bild gab der derzeitige finnische Tabellenführer HJK Helsinki in der zweiten Gruppenphase der Europa League ab, wo er mit zwei Punkten abgeschlagen auf dem letzten Platz rangiert. Nach einem verpatzten Start brachte auch die vergangene Woche mit einem kräftezehrenden Unentschieden in Guegnon und einer vernichtenden Heimniederlage gegen das führende Bologna keine Besserung.
Der arrivierte Trainer Semon Lehtola sah sich angesichts dieser niederschmetternden Ergebnisse sogar genötigt, seine auf gute internationale Resultate hoffende
Landsmänner um Nachsicht zu bitten. Indes spricht die Anzahl der vom HJK kassierten Gegentore ihre eigene Sprache, ein Weiterkommen erscheint unter diesem Gesichtspunkt schon von Beginn an illusorisch.
Einzelne Medienvertreter wittern sogar die asiatische Wettmafia hinter den befremdlichen Ergebnissen dieser Gruppe. Ausgesprochen gelassen reagierte an diesem Freitag Semon Lehtola auf diese Anschuldigungen: "Sollten die Chinesen ihre Finger bei dieser sportlichen Pleite im Spiel gehabt haben, hoffe ich noch diese Woche einen Geldkoffer, zumindest aber einen Anruf von ihnen zu bekommen."