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COPA NEWS |
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Rescue the Tigers!
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Die australischen Tiger sind derzeit akut vom internationalen Aussterben bedroht!
Nur noch 11 Exemplare zählte unlängst der spanische Tigerkenner und Indien-Veteran Ernesto Viajante auf einer Expedition im indischen Bundesstaat Goa. Viajante zufolge beschränke sich ihr dortiger Lebensraum auf 700 m², der Größe eines Fußballfeldes.
Es war ein bedrückender Anblick: Vollkommen erschöpft und ausgelaugt trabten sie durch "ihr" Gebiet, wie Fremdkörper. Das Fell war sonderbar verfärbt und schimmerte babyblau-weiß. Auch standen sie die meiste Zeit über auf ihren Hinterpfoten, immer in Lauerstellung - wie Erdmännchen. Der Stressfaktor, die Angst vor den Indern muss unbeschreiblich sein.
Doch wen wunderts? Die Tiger haben dort ja auch überhaupt keine Versteckmöglichkeiten mehr! Alles abgeholzt! Und dieser Lärm, diese Enge - einfach unzumutbare Bedingungen!
Hinzu käme die Erniedrigung durch die indische Bevölkerung: Während meines 90-minütigen Aufenthalts im Areal der Tiger demonstrierte die lokale Bevölkerung gleich mehrere Male ihre natürliche Überlegenheit indem sie in lautes Gejohle und Geschrei ausbrach... Mehrmals hörte ich Schüsse, ja ich sah sie sogar! Gerade auf den ältesten Tiger hatten sie es abgesehen. Von mehreren Schüssen getroffen, ging er den Indern insgesamt dreimal ins |
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Netz. Und als wäre das ganze nur ein Spiel ließen sie ihn jedes Mal wieder frei!
Zum Vergleich reiste Viajante anschließend ins australische Sydney und stattete dem dortigen Leichhardt Park einen Besuch ab:
Auch hier werden 11 Exemplare auf einer Fläche von etwa 700m² gehalten. Hier war ich schon des Öfteren und früher waren diese Tiger wesentlich aktiver und wirkten glücklicher. Aber die Dezimierung in freier Wildbahn schmälert wohl auch die Stimmung und die Widerstandsfähigkeit dieser Population. Jüngst konnte ich beobachten, wie eine Touristengruppe aus Yokohama, empört über die Inaktivität der Tiere, diese mit faulen Kiwis bewarf. Obwohl die Tiger eigentlich höchst aggressiv und allergisch auf dieses Fallobst reagieren und von den Japsen 6x getroffen wurden, ließen sie die Demütigung regungslos über sich ergehen. Deswegen stürzte ich mich wagemütig auf die Japaner und konnte als kleine Entschädigung eine ihrer Nikon Spiegelreflexkameras zertrümmern!
Diesen bedingungslosen Einsatz FÜR die international akut bedrohten australischen Tiger würden wir uns auch von anderen Menschen und Nationen wünschen. Zum Beispiel von Singapur oder Japan! Doch am Ehesten könnte wohl Indien selbst etwas dagegen unternehmen.
Noch ist es nicht zu spät! Act now and maybe Survive tomorrow! |
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10.10.2010 21:38 -
Ernesto Viajante -
APIA Leichhardt Tigers
(0.3 TK)
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