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Butters Amerika-Tagebücher #2
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Schnell weg von hier. Argentinien ist nicht so toll wie alle meinen und nach dem Punkteklau kann ich mich hier sowieso nicht mehr blicken. Ich finde auf dem Rückweg das Taxi wieder, aus dem ich zuvor geflohen war, der Taxifahrer hatte anscheinend einen längeren Stuhlgang, der seines gleichen sucht, denn er stand noch an der selben Stelle. Oder es ist einfach sein Stammpinkelplatz. Egal, ich nehm das Taxi und fahre zu einem besonderen Ort, meine alte Heimat Kolumbien! Der rote Teppich, Fanfaren und Trompeten, was für ein Empfang!
Doch der bleibt aus, stattdessen werde ich von freundlichen vermumten Freiheitskämpfern empfangen, die mit Waffen und Transparenten a la "Bleib in Peru du Verräter!" oder "Kokain statt Butter!" aufwarten. Naja, immerhin Aufmerksamkeit - diese bezieht sich wohl auf meine Beschäftigung als Nationaltrainer bei Peru.
Ich besuche meine alten Mitarbeiter im El-Saque 1 Büro, mein guter alter Affe Benedetto |
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arbeitet immernoch an der Archivierung solch legänderer Ausgaben, wie der Rauswurfkampagne gegen Leviathan - an dieser Stelle - "Sorry nochmal! Aber. So ist das Leben!" Und ich habe es ja auch mit Zuhause 0 und Auswärts 6 von Jarosz zurückbekommen, aber alte Geschichten aus Kolumbien.
Man wundert sich hier, was auf dem Dauernichtaufsteiger geworden ist - ein regelmäßiger Teilnehmer internationaler Wettkämpfe.
Inzwischen muss ich laufen, ich laufe vor den zugegeben doch nicht so netten Herren mit den Waffen, die meinen es wohl ernst. Mein Taxi hab ich verloren, muss mir wohl aus der Tasche gefallen sein. Ja, ein Butters reist mit riesigen Taschen!
Eigentlich wollte ich noch zu alter Wirkungsstätte, aber bei Depor ist seit meinem Weggang nichts passiert und ich renne immernoch, also hat sich das erledigt.
Alles in allem also ein wirklich gelungener Besuch in meiner alten Heimat. Schön ist es zuhaus zu sein, sagt der Affe zum Bananenwein! |
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18.09.2010 19:27 -
Butters -
Real Academia FC
(0.3 TK)
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