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Das Halbfinale steht auf der Kippe
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Vor einer Woche bewiesen Cloughs Hearts im Viertelfinale gegen Gladbach noch schottische Stehauf-Qualitäten. Im Halbfinale der Europa League wartet mit dem FC Lorient nun die nächste dicke Nuss – und nach den ersten beiden Aufeinandertreffen zeigen die Serien-Ergebnisse vor allem eins: Nach zwei Spielen ist hier noch absolut gar nichts entschieden, nicht mal eine Tendenz ist sichtbar.
Den Auftakt bildete das erste Duell im Tynecastle Park, das in ein echtes Offensivfeuerwerk mündete. Die Hearts rangen die Bretonen in einem denkwürdigen Match mit 6:4 nieder und holten sich den ersten Sieg der Serie. Ein Resultat, das zwar Jubel auslöste, aber nach vier Gegentoren im eigenen Wohnzimmer von einer echten Machtdemonstration weit entfernt war.
Dass die Franzosen diesen Dämpfer nicht auf sich sitzen lassen würden, zeigten sie im direkten |
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Gegenstück. Lorient nutzte jeden schottischen Aussetzer eiskalt aus, schickte die Clough-Elf mit einer herben 0:4-Klatsche nach Hause und glich in der Serie postwendend aus.
Nach den ersten beiden Matches steht es unentschieden. Wer zuerst die entscheidenden Siege holt, zieht ins große Finale ein. Eine sportliche Logik oder gar ein Favorit lässt sich aus diesem bisherigen Verlauf beim besten Willen nicht ableiten.
Die Entscheidung fällt nun in den verbleibenden Partien. Wer ins Finale will, braucht in diesem Duell der offenen Visiere schlicht die besseren Nerven.
Vor dem ersten Ballwechsel schien der Weg geebnet, nach dem Ausgleich der Bretonen ist wieder alles komplett offen. Aber wer diese Hearts kennt, weiß: Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. Sie fragen sich jetzt: Ist das ein Spruch aus den 80zigern? Wohl eher aus den 70zigern. |
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29.10.2026 19:31 -
Brian Clough -
Heart of Midlothian FC
(0.3 TK)
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