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KEES VAN EDAM IM STRUDEL DES WAHNSINNS – VEGALTA SUCHT SEINEN TRAINER
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Pokalfinale. Vegalta Sendai gegen Tokushima Vortis. Alles war bereit für das große Endspiel. Nur einer wusste nicht so genau, wo er eigentlich hinmusste: kees van edam.
Schon beim Betreten des Stadions nahm kees die erste falsche Abzweigung, marschierte seelenruhig in die Kabine von Tokushima Vortis und hielt dort eine zehnminütige Motivationsrede. Die Gegner applaudierten höflich und bedankten sich für die taktischen Hinweise.
Als der Anpfiff näher rückte, irrte kees weiter durch die Katakomben. Erst landete er im Presseraum, dann im VAR-Keller, anschließend fragte er den Platzwart, ob dieser den Weg zum Spielfeld kenne. Der schickte ihn versehentlich zum Popcornstand.
Währenddessen stand Vegalta Sendai bereits auf dem Rasen und wartete verzweifelt auf seinen Trainer. Die Spieler schauten alle paar Sekunden Richtung Spielertunnel – stattdessen erschien Kees plötzlich auf der Videoleinwand, weil er versehentlich in den Regieraum geraten war. Dort erklärte er den TV-Zuschauern begeistert den Weg zur Stadiontoilette, verwechselte aber Ost- und Westtribüne.
Tokushima Vortis ließ sich von dem Chaos anstecken. Ein Verteidiger deckte den Schiedsrichter, ein Stürmer versuchte, den Eckpfosten auszudribbeln, |
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und der Torwart applaudierte einem Ball, der zwei Meter am Tor vorbeiflog. Selbst die Balljungen liefen plötzlich kreisförmig um das Spielfeld und niemand wusste mehr, wer eigentlich gegen wen spielte.
In der 63. Minute tauchte kees endlich an der Seitenlinie auf – allerdings auf der falschen Spielfeldseite. Er gab lautstark Anweisungen an Tokushima, wunderte sich über deren merkwürdige Taktik und erhielt sogar Applaus von der gegnerischen Bank. Erst als einer seiner eigenen Spieler quer über den Platz rief: „Chef, WIR spielen in Blau!“, fiel der Groschen.
Kees sprintete quer über das Feld, stolperte über die Trainerbank, verlor sein Notizbuch, fing es artistisch mit der Trinkflasche wieder auf und erreichte schließlich seine Coaching-Zone. Er richtete seine Brille, blickte gelassen aufs Spielfeld und sagte mit todernster Miene:
„Gut, jetzt habe ich endlich den Überblick. Hat das Spiel eigentlich schon angefangen?“
Die Zuschauer lagen vor Lachen in den Sitzen, der vierte Offizielle beantragte vorsorglich einen Kompass und Vegalta Sendai war sich einig: Einen Trainer wie kees van edam gibt es nur einmal. Er findet zwar nie den richtigen Weg – aber dafür immer den direkten Weg in die Copa-Legenden |
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11.07.2026 15:38 -
kees van edam -
Vegalta Sendai
(0.3 TK)
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